03.09.2026, Zug | Medienmitteilung
Ökumenischer Gedenkanlass zum Zuger Attentat
In Erinnerung an das Attentat von 2001 im Zuger Regierungsgebäude findet am Sonntag, 27. September 2026, um 19.00 Uhr ein ökumenischer Gedenkanlass in der Kirche St. Oswald in Zug statt. Der Regierungsrat lädt die Bevölkerung zu dieser besinnlichen Andacht ein.
Am 27. September 2026 jährt sich das Attentat im Zuger Regierungsgebäude von 2001. Damals wurden drei Mitglieder des Regierungsrats und elf Mitglieder des Kantonsrats getötet. 15 weitere Personen wurden teilweise schwer verletzt.
Gedenkanlass in der Kirche St. Oswald
Der Zuger Regierungsrat organisiert auch dieses Jahr einen schlichten und besinnlichen Gedenkanlass. Dieser findet in der Kirche St. Oswald in Zug statt und beginnt um 19.00 Uhr. Durch die Andacht führen Reto Kaufmann, Stadtpfarrer von Zug, und Barbara Rickenbacher, Pfarrerin der Reformierten Kirche Kanton Zug. Den musikalischen Rahmen des Gedenkanlasses gestalten Philipp Emanuel Gietl an der Orgel und Stefan Buri am Fagott.
Zeichen der Solidarität
Der Regierungsrat lädt die Bevölkerung zur Andacht ein. Er gedenkt der Opfer und spricht allen Betroffenen sein Mitgefühl aus. Das öffentliche Gedenken ist dem Regierungsrat wichtig, weil mit dem Attentat auch die Werte unserer Gesellschaft angegriffen wurden. Mit dem Gedenken möchte er alle Generationen nachdrücklich daran erinnern, dass unser Gemeinwesen keinerlei Gewalt duldet.
Glocken läuten für die Opfer
Am 27. September 2026 sind weitere Zeichen der Andacht geplant: Im Kanton Zug läuten am Mittag die Kirchenglocken im Gedenken an die Opfer des Zuger Attentats und an alle Opfer von Gewalt weltweit. Die Gräber der Opfer sowie die Gedenkstätte «Einschnitt» beim Regierungsgebäude werden mit Blumen geschmückt. Zudem wird die Zuger Fahne auf dem Regierungsgebäude auf Halbmast gesetzt.
Kontakt
