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30.09.2026, Zug | Medienmitteilung

Geplante Forschung zum Nationalen Finanzausgleich erfährt weitere Unterstützung

Mit den Kantonen Schwyz und Nidwalden tragen zwei weitere Kantone finanziell zur geplanten Schaffung eines Kompetenzzentrums für den Nationalen Finanzausgleich (NFA) bei. Das wesentlich vom Kanton Zug getragene Vorhaben zur Bereitstellung von wissenschaftlichen Grundlagen rund um den NFA, hinter welchem auch der Kanton Luzern steht, wird somit noch breiter abgestützt.

Der Zuger Regierungsrat möchte die Forschung zum NFA fördern und den Bildungsstandort Zentralschweiz stärken. Dazu beantragte er dem Kantonsrat Beiträge zur Schaffung eines Kompetenzzentrums für den Nationalen Finanzausgleich (NFA) am Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik (IWP) an der Universität Luzern. Der Kanton Luzern als Standortkanton des geplanten Kompetenzzentrums NFA unterstützt das Vorhaben. Die Kantone Schwyz und Nidwalden haben nunmehr entschieden, sich ebenfalls an der geplanten Forschung zum NFA zu engagieren. Beide Kantone tragen während eines Zeitraums von vier Jahren jährlich je 25 000 Franken bei. Diese Beiträge ergänzen die geplanten Leistungen des Kantons Zug, welcher Beträge von maximal 300 000 Franken während den ersten vier Jahren und von maximal 400 000 Franken während den darauffolgenden sechs Jahren vorsieht. Hinzu kommen jährliche Beiträge des Kantons Luzern von 50 000 Franken über einen Zeitraum von mindestens vier Jahren. Die Trägerschaft des Kompetenzzentrums NFA versteht sich dabei nicht als exklusiver Kreis, wie der Zuger Finanzdirektor Heinz Tännler betont: «Weitere Kantone sind herzlich willkommen.»

 

Unabhängige Forschung

Der inhaltliche Schwerpunkt des Kompetenzzentrums NFA liegt auf der wissenschaftlichen Analyse des NFA und dessen Auswirkungen auf den Finanzföderalismus. Konkret sollen zum Beispiel strategische und ordnungspolitische Ansätze des NFA analysiert werden. Dieser Fokus ist schweizweit einmalig.

Die Auswahl der Forschungsthemen oder die Art und Ergebnisse der Forschung obliegen dabei ausschliesslich dem Kompetenzzentrum NFA. Dies ist gegenüber dem Kanton Zug als hauptsächlichem Unterstützer sowie auch gegenüber der Stiftung Schweizer Wirtschaftspolitik als Trägerin des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik vertraglich abgesichert.

 

Wissen zum NFA als Notwendigkeit

Der Zuger Finanzdirektor Heinz Tännler freut sich über die breitere Abstützung des Kompetenzzentrums: «Das Engagement der Kantone Schwyz und Nidwalden unterstreicht die Wichtigkeit der Forschung zum NFA. Dieses ist ein zentraler Mechanismus für die Schweiz. Gerade darum braucht es zusätzliche belastbare Daten und Erkenntnisse als ergänzende, verlässliche politische Entscheidungsgrundlage.»

Die Vorlage des Zuger Regierungsrates zur Unterstützung der Schaffung des Kompetenzzentrums NFA befindet sich momentan im parlamentarischen Prozess. Der Kantonsrat hat Ende August 2026 die vorberatende Kommission bestellt.

Kontakt

Heinz Tännler

Regierungsrat