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09.09.2026, Zug | Medienmitteilung

Tigermücke im Kanton Zug nachgewiesen

Am Ibelweg in der Gemeinde Baar an der Grenze zur Stadt Zug ist eine Asiatische Tigermücke nachgewiesen worden. Es handelt sich um eine invasive gebietsfremde Art. Sie sticht häufiger als die Gemeine Hausmücke, auch tagsüber, und die Stiche sind unangenehmer. Zudem kann sie Tropenkrankheiten übertragen.

Das kantonale Amt für Umwelt überwacht in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Baar, der Stadt Zug und dem Schweizerischen Mückennetzwerk das betroffene Gebiet mit Fallen zum Nachweis von Mückeneiern. Die Fallen sind für Menschen und Haustiere ungefährlich. Ihre Position soll nicht verändert werden.
Weil sich die Asiatische Tigermücke auch in Schächten mit stehendem Wasser vermehren kann, werden diese Schächte mit einem biologischen Mittel behandelt. Dieses wirkt spezifisch auf Mückenlarven. Es ist für Mensch, andere Tiere und Umwelt ungefährlich.

Präventive Massnahmen

Um die Ausbreitung der Tigermücke zu verhindern, wird die Bevölkerung gebeten bei der Prävention und Bekämpfung mitzuhelfen. Folgende Vorkehrungen werden empfohlen:

  • Wasserbehälter (Topfuntersätze, Giesskannen, Vogeltränken, Planschbecken) leeren oder einmal wöchentlich gründlich reinigen, um Eiablagen zu entfernen.
  • Regentonnen mit feinmaschigem Netz oder Deckel abdichten.
  • Offene Sonnenschirmständer oder Zaunpfosten zudecken (z.B. mit einem Plastiksack).
  • Mit Wasser gefüllte Löcher in Mauern, Boden, Baumstämmen mit Sand auffüllen.
  • Dachrinnen auf Verstopfungen überprüfen und wenn nötig reinigen.
  • Leere Behälter so lagern, dass sich kein Regenwasser ansammeln kann.

Entleerungen von Wasseransammlungen dürfen nicht direkt in die Kanalisation erfolgen, sondern auf einer Rasenfläche. Dort verenden die Mückenlarven innert Minuten. Biotope, Teiche und mit Chlor behandelte Poole sind nicht betroffen.

Beobachtungen melden

Beobachtungen der Tigermücke oder Entdeckungen können von der Bevölkerung online auf der Meldeplattform Schweizerisches Mückennetzwerk gemeldet werden (siehe Link). Dabei ist wie folgt vorzugehen:

  • Stülpen Sie einen Becher über die Mücke und schieben ein Blatt darunter. Anschliessend für zwei Stunden in den Tiefkühler stellen.
  • Danach Mücke fotografieren: Die Stelle hinter dem Kopf von oben und die Enden der Hinterbeine müssen klar zu sehen sein.
  • Angaben auf der Meldeplattform (siehe Link) ausfüllen und Foto hochladen.
  • Mücke aufbewahren für den Fall, dass das Foto für eine Identifikation nicht ausreicht.
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Die Asiatische Tigermücke.

Kontakt

Olivier Burger

Fachspezialist Kommunikation
Aabachstrasse 5
6301 Zug