08.09.2026, Medienmitteilung
111 / Hünenberg: Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A4
Bei einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto ist eine Frau erheblich verletzt worden. Ihr Fahrzeug wurde unter dem Lastwagen eingeklemmt. Für die Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme musste die Autobahn in Fahrtrichtung Zürich während rund sechs Stunden gesperrt werden. Es kam zu massiven Verkehrsbehinderungen.
Der Unfall ereignete sich am Montag (7. September 2026), kurz nach 16 Uhr, auf der Autobahn A4 zwischen der Verzweigung Rütihof und Cham. Gemäss jetzigen Erkenntnissen übersah ein 46-jähriger Lastwagenchauffeur beim Wechseln des Fahrstreifens eine Autolenkerin und kollidierte mit ihr. In der Folge gerieten beide Fahrzeuge ins Schleudern und drehten sich um die eigene Achse. Anschliessend kippte der Lastwagen auf das Auto und kam quer über sämtliche Fahrstreifen auf diesem liegend zum Stillstand.
Die 25-jährige Autolenkerin wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Die Einsatzkräfte der Stützpunktfeuerwehr Zug (FFZ) stabilisierten und sicherten zunächst die Unfallstelle. Anschliessend wurde die Ladung des Lastwagens mittels Kran entfernt und der Lastwagen angehoben. Danach konnte die eingeklemmte Autolenkerin aus dem Fahrzeug geborgen werden. Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst Zug wurde sie mit erheblichen Verletzungen mit einem Rettungshelikopter der Alpine Air Ambulance in ein ausserkantonales Spital geflogen. Der Lastwagenchauffeur konnte das Fahrzeug selbständig verlassen. Er wurde nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst Zug mit leichten Verletzungen ins Spital eingeliefert.
Die genaue Unfallursache ist Gegenstand weiterer Ermittlungen, die unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug getätigt werden. Die Spurensicherung vor Ort erfolgte durch den Kriminaltechnischen Dienst sowie die Spezialisten der Verkehrspolizei der Zuger Polizei. Im Rahmen der Unfallaufnahme standen auch Drohnenpiloten der Zuger Polizei im Einsatz. Die Unfallfahrzeuge wurden sichergestellt.
Für die Patientenversorgung, die Unfallaufnahme, die Bergungs- und Aufräumarbeiten sowie die Instandstellung der Fahrbahn musste die Autobahn A4 ab der Verzweigung Rütihof in Fahrtrichtung Zürich während rund sechs Stunden gesperrt werden. Angehörige der umliegenden Feuerwehren sperrten sämtliche Autobahnauffahrten im betroffenen Bereich und leiteten den Verkehr um. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Im Einsatz standen Mitarbeitende der Rettungsdienste Zug und Küssnacht, der Alpine Air Ambulance sowie eines privaten Abschleppunternehmens und des Nationalstrassenbetriebsgesellschaft Zentras. Ausserdem standen diverse Angehörige der umliegenden Feuerwehren sowie 29 Angehörige der Stützpunktfeuerwehr Zug (FFZ) und Einsatzkräfte der Zuger Polizei im Einsatz.

