Anpassung an den Klimawandel

Der Kanton Zug leistet seinen Beitrag zur Erreichung der nationalen Klimaziele. Aufgrund der engen Verknüpfung von Energie- und Klimapolitik geht der Kanton die Herausforderungen in den Bereichen Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel und Energie gemeinsam an.

Kloster Heiligkreuz mit Wolke

Klimaanalysekarten

Die Klimaanalyse des Kantons Zug zeigt, wie heiss es an sommerlichen Hitzetagen werden kann und wie hoch die Belastung durch die Hitze sein kann. Zudem zeigt sie die Windsysteme, welche in der Nacht zu einer Abkühlung im Siedlungsraum führen.

In den Klimakarten «Hinweiskarte Tag» und «Hinweiskarte Nacht» sind die Resultate zusammengefasst, ergänzt mit Massnahmen und Beispielen für klimaangepasste Siedlungsräume.

Analyse der klimaökologischen Funktionen und Prozesse für das Gebiet des Kantons Zug
Auf zugmap.ch können die Layer der Klimaanalyse über Layer > Natur und Umwelt > Atmosphäre, Luft, Klima > Klimaanalyse eingeblendet werden.

Auswirkungen des Klimawandels

Wie heiss wird es im Kanton Zug in Zukunft sein? Wird es häufiger regnen? Wie sich der Klimawandel auf den Kanton auswirkt, zeigen die Szenarien des National Center for Climate Services NCCS.

Besser planen, kühler wohnen

Unter dem Titel «Besser planen, kühler wohnen: Komfort und Lebensqualität auch bei Hitze» hat die Baudirektion Impulse für Bauherrschaften und Planende gegeben, um auch bei zunehmender Hitzebelastung Gebäude und Quartiere wirtschaftlich zu planen sowie energieeffizient zu klimatisieren.

Im Herbst 2025 fand zu diesem Thema eine Abendveranstaltung mit Impulsreferaten und Vorträgen statt. Wissenschaftler, Planende, Bauherren und Behördenvertreter präsentierten Grundlagen und Lösungsansätze aus der Praxis für die Praxis.

Referat von Andreas Fischer, Meteorologe, Meteo Schweiz
Referat Hochbauamt des Kantons Zug
Referat von Andreas Glauser, Senior Consultant, eicher+pauli
Referat von Susanne Büttner, Landschaftsarchitektin, Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH
Referat von Roland Regli, Leiter Realisation Cham Properties

Anpassungs-Förderprogramm

Adapt+: Förderprogramm des Bundes zur Anpassung an den Klimawandel

Der Klimawandel stellt die Schweiz vor wachsende Herausforderungen: Häufigere Hitzewellen, zunehmende Wasserknappheit, intensivere Niederschläge oder Naturgefahren wie Murgänge und Hochwasser gehören zu den spürbaren Folgen. Neben dem Klimaschutz wird daher auch die Anpassung an die veränderten klimatischen Bedingungen immer wichtiger.

Um diese Anpassung gezielt zu fördern, hat der Bund unter der Federführung des Bundesamts für Umwelt (BAFU) das Förderprogramm Adapt+ im Jahr 2025 lanciert. Ziel des Programms ist es, bewährte und erfolgreich erprobte Massnahmen zur Klimaanpassung in die Breite zu tragen – insbesondere in Bereichen wie Hitzevorsorge, Wassermanagement oder Schutz vor klimabedingten Naturgefahren.

Adapt+ unterstützt Projekte, die auf bestehenden, bewährten Lösungen basieren und diese in neuen Regionen oder Anwendungsbereichen umsetzen. Erfolgreich realisierte Beispiele können durch das Förderprogramm weiterverbreitet und finanziell unterstützt werden, um ihre Wirkung zu vervielfachen.

Wer kann mitmachen?

Gesuche können von verschiedenen Akteurinnen und Akteuren eingereicht werden – etwa von Kantonen, Gemeinden, Städten, regionalen Verbänden, Unternehmen oder Vereinen. Damit steht das Programm einer breiten Trägerschaft offen und fördert die Umsetzung auf verschiedenen Ebenen.

Wie wird unterstützt?

Das Förderprogramm übernimmt bis zu 50% der anrechenbaren Projektkosten. Eingabefrist für Gesuche ist der 31. März 2026.

Weitere Informationen zum Förderprogramm und zur Gesuchseinreichung finden Sie unter:

Förderprogramm des Bundes zur Anpassung an den Klimawandel

Team

Beatrice Bochsler

Abteilungsleiterin
Aabachstrasse 5
6301 Zug

Raphael Felber

Projektleiter
Aabachstrasse 5
6301 Zug

Sophia Rudin

Projektleiterin
Aabachstrasse 5
6301 Zug

Pascal Suter

Projektleiter
Aabachstrasse 5
CH-6300 Zug

Kontakt

Amt für Umwelt

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