Diskriminierungsschutz
Der Kanton Zug setzt sich im Rahmen der Integrationsförderung dafür ein, Diskriminierung von Menschen mit Migrationshintergrund zu verhindern und Betroffene zu unterstützen.
Anlaufstelle für Diskriminierungsfragen
Von Diskriminierung wird gesprochen, wenn Menschen aufgrund bestimmter Merkmale benachteiligt oder ausgegrenzt werden. Dazu gehören beispielsweise Geschlecht, Alter, Nationalität, Herkunft, Religion, Hautfarbe oder eine Behinderung.
Die Abteilung Gesellschaft ist gemäss dem gesetzlichen Integrationsauftrag (AIG und VIntA) für die Förderung der Integration von Zugewanderten zuständig. Die Anlaufstelle für Diskriminierungsfragen ist deshalb für den Diskriminierungsschutz von Menschen mit Migrationshintergrund zuständig.
Dienstleistungen im Überblick:
- Informationen und Orientierungshilfe für Personen, die aufgrund von Herkunft, Nationalität oder anderen Merkmalen Diskriminierung erfahren haben oder Fragen zum Diskriminierungsschutz haben.
- Fachliche Unterstützung für Fach- und Verwaltungsstellen bei Fragen rund um den Diskriminierungsschutz und den Umgang mit Diskriminierungsfällen.
- Triage an akkreditierte Beratungsstellen bei komplexen Fragestellungen und anspruchsvollen Fällen.
- Unterstützung bei der Einschätzung von Sachverhalten sowie bei der Planung möglicher weiterer Schritte.
Kontakt Anlaufstelle für Diskriminierungsfragen
Wochentags zu den Bürozeiten
(Termine auf Anfrage)
Neugasse 2
6300 Zug
integration@zg.ch
Leitfaden zur diskriminierungsfreien Kommunikation für die Verwaltung
Der Kanton Zug hat zusammen mit dem Kanton Luzern sowie den Städten Winterthur und Bern einen Leitfaden zum Thema diskriminierungsfreie Kommunikation veröffentlicht. Der Leitfaden ist eine praktische Orientierungshilfe zur Umsetzung einer diskriminierungsfreien Kommunikation und richtet sich in erster Linie an Mitarbeitende der Verwaltung.
Der Leitfaden kann heruntergeladen oder als Broschüre bei integration@zg.ch bestellt werden.
Film zum Leitfaden
Weiterbildungen für Verwaltungsstellen und weitere Organisationen zu den Themen Diskriminierung und Umgang mit Vielfalt
- Workshops zum Thema Diskriminierungsschutz: Teilnehmende setzen sich vertieft mit der Thematik des Diskriminierungsschutzes im beruflichen Kontext auseinander. Dabei erfahren sie, welche Verantwortung beziehungsweise Aufgaben sie als Mitarbeitende daraus ableiten können (Ziel: Sensibilisierung).
- Schulungen zum Umgang mit Vielfalt im Berufsalltag: Personen mit regem Kontakt zur Migrationsbevölkerung erhalten Fachwissen zu den Bereichen Migration, Integration, Kultur, Vorurteile und Rassismus und reflektieren gleichzeitig ihre Einstellung und Haltung gegenüber diesen Themen (Ziel: Sicherheit in der Handlungskompetenz).
- Weiterbildung für Fachpersonen im Frühbereich: Im Rahmen des KIP werden Spielgruppenleitende beim Besuch von Basis-Modulen Integrations-Sprachförderung der IG Spielgruppe finanziell unterstützt. Die Kurse werden von der IG Spielgruppe ausgeschrieben und durchgeführt.
Bei Fragen oder Interesse an einem dieser Angebote wenden Sie sich bitte an die Fachverantwortliche Integration (integration@zg.ch). Gerne beraten wir Sie bei der Wahl des passenden Angebots. Die Schulungen werden im Rahmen des KIP finanziert.
- Eidgenössische Kommission gegen Rassismus
- Rechtsratgeber rassistische Diskriminierung
- Fachstelle für Rassismusbekämpfung
- Informationsplattform humanrights
- Beratungsnetz für Rassismusopfer
- Schweizerische Bundesverfassung (Rechtsgleichheit, Diskriminierungsschutz)
- Schweizerisches Strafgesetzbuch (Diskriminierung)
