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06.11.2026, Zug | Medienmitteilung

Leistungsmessung an den Zuger Schulen: stabil und sprachstark

Die Schülerinnen und Schüler der gemeindlichen Schulen des Kantons Zug erzielen in der kantonalen Leistungsmessung erneut solide Ergebnisse. Die Auswertungen der Erhebungen «Check P4» (4. Primarstufe) und «Stellwerk 8» (2. Oberstufe) bestätigen ein stabiles Leistungsniveau. Besonders in den Fremdsprachen verzeichnen die Zuger Schülerinnen und Schüler starke Resultate.

Im Schuljahr 2025/26 nahmen rund 1200 Viertklässlerinnen und Viertklässler sowie 1000 Achtklässlerinnen und Achtklässler an der Leistungsmessung teil. Die Instrumente «Check P4» und «Stellwerk 8» ermöglichen eine Standortbestimmung zu unterschiedlichen Zeitpunkten der obligatorischen Schulzeit und ergänzen sich in ihrer Aussagekraft. Der Check P4 wurde im vergangenen Schuljahr zum dritten Mal und zum zweiten Mal im März durchgeführt.

Primarstufe
Die Resultate verdeutlichen, dass die Zuger Schülerinnen und Schüler die per Ende Schuljahr erwarteten Kompetenzen in den geprüften Fachbereichen bereits im März mehrheitlich erreichen. In Deutsch und Mathematik liegt dieser Anteil auf der Primarstufe bei 60 Prozent, in Englisch sogar bei bis zu 90 Prozent. Das Bild entspricht in Deutsch und Mathematik damit dem Vorjahr, während sich in Englisch nochmals eine weitere Steigerung ergab. 

Oberstufe
Das positive Ergebnis spiegelt sich auch auf der Oberstufe wider. Der Kantonsbericht zum Stellwerk 8-Test stellt fest: «Über alle untersuchten Fächer hinweg liegen die Ergebnisse auf einem hohen Niveau und entsprechen dem interkantonalen Durchschnitt, in mehreren Bereichen liegen die Ergebnisse auch darüber. Besonders stark fallen die Leistungen in Englisch und Französisch aus, während Deutsch, Mathematik sowie die naturwissenschaftlichen Fächer insgesamt solide und stabile Resultate zeigen.» Die durchschnittlichen Ergebnisse der 11 Zuger Gemeinden fallen ähnlich aus. Dies deutet auf vergleichbare Leistungsniveaus innerhalb des Kantons hin.

Bildungsdirektor Stephan Schleiss bewertet die Ergebnisse insgesamt positiv und spricht sich dafür aus, den bisherigen Weg der Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler konsequent fortzusetzen. «Chancengerechtigkeit entsteht dort, wo wir mit allen Schülerinnen und Schülern hohe Ziele erreichen», fasst Stephan Schleiss die Zuger Stossrichtung zusammen. Die einzelnen Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler zeigen dabei auf, wo Lernende bereits über gefestigte Kompetenzen verfügen und in welchen Bereichen zusätzlicher Förderbedarf besteht. Ebenso liefern sie Hinweise auf Unterschiede zwischen verschiedenen Schülerinnen- und Schülergruppen oder auch Klassen und unterstützen die Schulen dabei, ihre Förderangebote gezielt weiterzuentwickeln. So besteht beispielsweise bei Schülerinnen und Schülern mit Deutsch als Zweitsprache und mit Blick auf die Geschlechterunterschiede weiterhin Handlungsbedarf. 

Gemäss den Vorgaben des Zuger Schulgesetzes werden die Resultate ausschliesslich in aggregierter Form veröffentlicht. Angaben, die Rückschlüsse auf einzelne Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen, Klassen oder Schulen zulassen würden, werden nicht publiziert. 

Weitere Informationen
Link zu den Berichten: https://zg.ch/de/bildung/schulen/gemeindliche-schulen#bildungsmonitoring

Beilagen
1. Check P4 Zug 2026 Kantonsbericht
2. Ergebnisbericht Stellwerk 8 – 2025/26 

Kontakt

Stephan Schleiss

Regierungsrat / Bildungsdirektor