25.03.2025, MEDIENMITTEILUNG
033 / Sicherheit im Kanton Zug – Polizeiliche Statistik 2024
Die Zahl der Straftaten wie auch der Verkehrsunfälle ist 2024 zurückgegangen. Wie schon in den Vorjahren konnte eine Vielzahl der Delikte aufgeklärt werden. Die Sicherheitslage im Kanton Zug ist stabil.
Im Kriminalbereich ist die Gesamtzahl der erfassten Straftaten (6`578) im Vergleich zum Vorjahr (8`097) um 19% gesunken. Rückläufig ist auch die Zahl der Einbrüche, dies um 31% von 432 auf 297 Fälle. Die Einbruchdiebstähle erfolgten dabei am meisten in Mehrfamilienhäusern (107), gefolgt von Einfamilienhäusern (49) und Betriebsräumen (33). Im Berichtsjahr musste die Zuger Polizei 358 Mal im Bereich «Häuslicher Gewalt» intervenieren. Dies bedeutet ein Rückgang um 12%.
Im 2024 haben sich auf Zuger Strassen insgesamt 647 Verkehrsunfälle ereignet. Dies sind zwei weniger als im Vorjahr. Zwei Personen sind bei einem dieser Unfälle ums Leben gekommen und drei Beteiligte verletzten sich lebensbedrohlich. Weiter erlitten 81 Personen erhebliche und 249 leichte Verlet-zungen. Die Mehrheit aller Verkehrsunfälle fallen in die Kategorie der Schleuder- oder Selbstunfälle (262), der Abbiege- und Einbiegeunfälle (112) sowie der Auffahrunfälle (84). Mit 132 Fahrradunfällen bewegt sich diese Zahl auf dem gleichen Niveau wie bereits im Vorjahr (133).
Auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei sind im Berichtsjahr 98`952 Telefongespräche registriert worden. Bei 17`438 Anrufen handelte es sich um Notrufe, die zu 16`301 Einsätzen führten.