07.05.2026, Medienmitteilung

Bekämpfung der Asiatischen Hornisse

Um die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse einzudämmen, ist das Bekämpfen der Nester durch Schädlingsbekämpfer die effizienteste Methode. Beobachtungen aus der Bevölkerung helfen, die Nester frühzeitig zu erkennen. Meldungen können online erfasst werden.

Die Gelbbeinige Asiatische Hornisse stammt ursprünglich aus den Regionen zwischen Afghanistan und Ostchina, Indochina und Indonesien. 2004 wurde sie aus Südostasien nach Europa eingeschleppt und gilt hierzulande als gebietsfremde invasive Art. Die Asiatische Hornisse ernährt sich von Bienen, Wespen, Fliegen, Schmetterlingen und Spinnen. Ausserdem frisst sie Fleischstückchen von Tierkadavern oder von frei zugänglichen Lebensmitteln. Im Kanton Zug wurden im August 2025 vier Nester von einem Unternehmen für Schädlingsbekämpfung entfernt.

Beobachtungen melden

Zu den typischen Standorten für Nester gehören Dachvorsprünge, Hütten, Garagen, Nistkästen oder Sträucher, die sich oft im Siedlungsraum befinden. Nach heutigem Wissensstand ist das Entfernen von Nestern die effizienteste Bekämpfungsmethode. Auch wenn eine Ausrottung nicht möglich ist, kann die Hornissen-Population so eingedämmt werden. Die Entfernung der Nester erfolgt von professionellen Schädlingsbekämpfern.

Beobachtungen der Asiatischen Hornisse oder Entdeckungen von Nestern aus sicherer Distanz können von der Bevölkerung online gemeldet werden (siehe Link). Im Formular sind Datum, Uhrzeit, Ort und Umgebung (z. B. Bienenstöcke, Wald) des Fundes zu melden. So kann die Suche nach Nestern oder deren Bekämpfungen zeitnah eingeleitet werden.

Asiatische Hornisse Jörg Tilmans

Asiatische Hornisse auf Weintrauben.

Nest Asiatische Hornisse

Nest einer Asiatischen Hornisse.

Kontakt

Olivier Burger

Fachspezialist Kommunikation
Baudirektion

+41 41 594 21 25 olivier.burger@zg.ch