11.06.2026, Medienmitteilung
Kanton Zug setzt auf Vorsorge gegen Japankäfer in Nachbarkantonen
Die Ausbreitung des Japankäfers in der Schweiz nimmt weiter zu. Nach bestätigten Befallsherden in den Nachbarkantonen Zürich, Luzern und Schwyz steigt auch im Kanton Zug das Risiko eines Auftretens. Der Kanton setzt weiterhin auf eine intensive Überwachung und ruft die Bevölkerung dazu auf, wachsam zu sein und mögliche Funde zu melden.
Erkennungsmerkmale
Der erwachsene Japankäfer ist rund 10 bis 12 Millimeter lang, besitzt kupferfarbene Flügeldecken sowie einen metallisch grün schimmernden Kopf und weist entlang der Körperseiten charakteristische weisse Haarbüschel auf.
Zur Früherkennung setzt der kantonale Pflanzenschutzdienst auch dieses Jahr auf ein dichtes Netz von Fallen. Ergänzend dazu bleibt die Mithilfe der Bevölkerung zentral. Früh gemeldete Verdachtsfälle ermöglichen ein rasches Eingreifen und helfen, eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Was die Bevölkerung tun kann
• Bei Reisen in betroffene Gebiete, insbesondere nach Norditalien und ins Tessin, sollten Fahrzeuge, Wohnmobile und Gepäck sorgfältig auf mitgeführte Insekten kontrolliert werden.
• Pflanzen, Erde, Kompost oder Grüngut dürfen nicht aus betroffenen Regionen mitgebracht werden.
• Verdächtige Käfer sollten eingefangen und während 24 Stunden eingefroren werden. Anschliessend ist ein Foto des Fundes – idealerweise neben einem Massstab – an den kantonalen Pflanzenschutzdienst zu übermitteln.
Erkennungsmerkmale Japankäfer (Quelle Agroscope 2025)
Kontakt
Raphael Vogel
Lehrer/Berater Pflanzenbau Volkswirtschaftsdirektion
+41 41 594 50 00 raphael.vogel@zg.ch