Maturitätsschulen
Als Mittelschulen werden die Gymnasien, die Wirtschaftsmittelschule und die Fachmittelschule im Kanton Zug bezeichnet. Zusammen mit den Berufsmaturitätsschulen bilden sie die Maturitätsschulen.
Gymnasium
Fachmittelschule
Die Fachmittelschule schliesst an die 3. Sekundarklasse an und bereitet die Lernenden für eine Berufsausbildung an Höheren Fachschulen, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen vor. Sie bietet vertiefte Allgemeinbildung und eine Spezialisierung in einem berufsvorbereitenden Schwerpunkt. Die FMS des Kantons Zug führt die Profile Gesundheit, Pädagogik und Soziale Arbeit.
Fachmittelschulausweis | Der FMS-Ausweis nach drei Jahren ist der erste Abschluss. Er berechtigt zum Besuch einer Höheren Fachschule und ist Bedingung für die Fachmaturität.
Fachmaturität Gesundheit | Im Anschluss an die dreijährige FMS-Ausbildung wird ein 6-monatiges, betreutes Praktikum in einem Betrieb des Gesundheitswesens absolviert und eine Fachmaturitätsarbeit verfasst. Die Fachmaturität Gesundheit ermöglicht den Zugang zu Fachhochschulen im Bereich Gesundheit.
Fachmaturität Pädagogik | Im Profil Pädagogik wird die Fachmaturität im 4. Jahr nach einem zusätzlichen Semester Allgemeinbildung und dem Verfassen einer Fachmaturitätsarbeit erworben. Sie berechtigt zum prüfungsfreien Eintritt in eine Pädagogische Hochschule.
Fachmaturität Soziale Arbeit | Im Anschluss an die dreijährige FMS-Ausbildung wird ein 6-monatiges, betreutes Praktikum in einem Betrieb des Sozialwesens absolviert und eine Fachmaturitätsarbeit verfasst. Die Fachmaturität Soziale Arbeit ermöglicht den Zugang in eine Fachhochschule für soziale Arbeit.
Wirtschaftsmittelschule
Die Ausbildung an der Wirtschaftsmittelschule (WMS) der Kantonsschule Zug schliesst an die 3. Sekundarklasse an und basiert auf dem erfolgreichen Modell 3 + 1. Nach drei Jahren Vollzeitausbildung und einem Praxisjahr kann ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) als Kaufmann/Kauffrau und ein Berufsmatura-Ausweis abgegeben werden. Der Berufsmatura-Ausweis erlaubt einen prüfungsfreien Zugang zu den Fachhochschulen. Neben den Schwerpunkten Wirtschaftsfächer und Sprachen wird grosser Wert auf eine breite und gute Allgemeinbildung gelegt.
Im neuesten Ausbildungsgang wird der Berufspraxis, die in die Ausbildung integriert ist, ein noch grösserer Stellenwert beigemessen. Dies geschieht in besonderen Gefässen bzw. Fächern, wie beispielsweise dem Fach «Schulische Praxisaufträge». Als Wahlmöglichkeit bietet die WMS Zug das Absolvieren einer zweisprachigen Berufsmaturität (Deutsch/Englisch) an.
Integriert in die Ausbildung sind ein Sprachaufenthalt von vier Wochen in Frankreich Ende des ersten Ausbildungsjahres und ein Kurzzeitpraktikum Ende des zweiten Ausbildungsjahres. Verschiedene Projektwochen ergänzen die Ausbildung und runden diese ab.
Berufsmaturitätsschule
Die Berufsmaturität ist nur mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis erwerbar – entweder während der Lehre oder nach der Lehre als Vollzeit- oder Teilzeitlehrgang. Mit der Berufsmaturität verfügt man über eine doppelte Qualifikation: die Arbeitsmarktfähigkeit und die Studierfähigkeit.
Projekt EDK prüfungsfreier Hochschulzugang
Zur langfristigen Sicherung des prüfungsfreien Zugangs zu den universitären Hochschulen sowie zur Gewährleistung der allgemeinen Studierfähigkeit der Maturandinnen und Maturandinnen hat die EDK vier Teilprojekte beschlossen:
- Umsetzung der basalen fachlichen Kompetenzen in Mathematik und Erstsprache
- Unterstützung der Schulen beim Gemeinsamen Prüfen
- Verbesserung des Übergangs Gymnasium–Universität
- Verbesserung der Studien- und Laufbahnberatung am Gymnasium
Das Dokument «Übersicht zu den Ergebnissen im Projekt EDK-Projekte zur langfristigen Sicherung des prüfungsfreien Hochschulzugangs mit der gymnasialen Maturität» gibt einen Überblick, was die Maturitätsschulen im Kanton Zug betrifft.
Projektauftrag und Bestehensnormen
- Projektauftrag DBK betr. EDK Projekt zur langfristigen Sicherung des prüfungsfreien Hochschulzugangs mit der gymnasialen Maturität
- Kantonale Regelungen zur Promotion an den Gymnasien und zum Bestehen der Matur
Kantonsschule Menzingen KSM (Langzeit- und Kurzzeitgymansium)
- KSM – Konzept zur Umsetzung der basalen fachlichen Kompetenzen in Mathematik und Erstsprache
- KSM – Konzept zur Unterstützung der Schulen beim Gemeinsamen Prüfen
- KSM – Konzept zur Verbesserung des Übergangs Gymnasium–Universität
- KSM – Konzept zur Verbesserung der Studien- und Laufbahnberatung am Gymnasium
Kantonsschule Rotkreuz KSR (Langzeit- und Kurzzeitgymansium)
Die Schule setzt die Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität (WEGM) bereits gemäss den Vorgaben der Maturitätsanerkennungsreglemente (MAR), der Maturitätsanerkennungsverordnung (MAV) sowie des Rahmenlehrplans für die Maturitätsschulen um.
Kantonsschule Zug KSZ (Lantzeitgymnasium)
- KSZ – Konzept zur Umsetzung der basalen fachlichen Kompetenzen in Mathematik und Erstsprache
- KSZ – Konzept zur Unterstützung der Schulen beim Gemeinsamen Prüfen
- KSZ – Konzept zur Verbesserung des Übergangs Gymnasium–Universität
- KSZ – Konzept zur Verbesserung der Studien- und Laufbahnberatung am Gymnasium
Gymnasium Institut Montana Zugerberg
- Montana – Konzept zur Umsetzung der basalen fachlichen Kompetenzen in Mathematik und Erstsprache
- Montana – Konzept zur Unterstützung der Schulen beim Gemeinsamen Prüfen
- Montana – Konzept zur Verbesserung des Übergangs Gymnasium–Universität
- Montana – Konzept zur Verbesserung der Studien- und Laufbahnberatung am Gymnasium
- Montana – Konzept zu den Lernvereinbarungen
Gymnasium OYM College Cham
Die Schule setzt die Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität (WEGM) bereits gemäss den Vorgaben der Maturitätsanerkennungsreglemente (MAR), der Maturitätsanerkennungsverordnung (MAV) sowie des Rahmenlehrplans für die Maturitätsschulen um.
Kontakt
Amt für Mittelschulen und Pädagogische Hochschule
6301 Zug
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geschlossen
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