Naturschutzgebiete

Im Kanton Zug gibt es rund 125 kantonale Naturschutzgebiete. Zudem existieren zahlreiche weitere Biotope von lokaler Bedeutung. Die Abteilung Natur und Landschaft sorgt für Schutz, Erhalt und Förderung der Biotope von nationaler und regionaler Bedeutung.

Kantonales Naturschutzgebiet Eigenried

Kantonale Naturschutzgebiete

Die geschützten Lebensräume in den kantonalen Naturschutzgebieten umfassen 22 Hochmoore, 45 Flachmoore, 7 Amphibienlaichgebiete und 4 Auengebiete von nationaler Bedeutung. Zusätzlich sind durch die kantonalen Naturschutzgebiete weitere ökologisch wertvolle Gebiete des Offenlands wie artenreiche Wiesen, Hecken, Uferbereiche und Kleingewässer abgedeckt. Die Naturschutzgebiete bilden die Lebensgrundlage für eine Vielzahl von geschützten Tier- und Pflanzenarten.

Ansprechpersonen

Bei Fragen stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

Michael Gehrig

Projektleiter
Aabachstrasse 5
6301 Zug

Aram Sophie Kübler

Projektleiterin
Aabachstrasse 5
6301 Zug

Dossiers

Moorregeneration
Die natürlichen Lebensräume der einheimischen Tiere und Pflanzen werden kleiner. Für manche Arten wird das zur existenziellen Bedrohung. Der Kanton Zug engagiert sich für den Schutz von Tier- und Pflanzenarten und bekämpft gleichzeitig die Ausbreitung von eingeschleppten Arten, sogenannten Neobiota.
Baulicher Unterhalt in Naturschutzgebieten
Beim Umgang mit geschützten Arten oder in geschützten Gebieten sind besondere Bestimmungen zu berücksichtigen. Oft braucht es dafür eine Bewilligung des Amts für Raum und Verkehr, Abteilung Natur und Landschaft, oder des Amts für Wald und Wild.
Kantonale Abgeltungsrichtlinien 2017
Für Massnahmen des Natur-​ und Landschaftsschutzes, des ökologischen Ausgleichs sowie der Biodiversitätsförderung oder bei Schäden durch Wildtiere in der Land- oder Forstwirtschaft können gemäss den gesetzlichen Vorgaben Beiträge und Entschädigungen beantragt werden.
Waldnaturschutzgebiet Zigermoos, Gemeinde Unterägeri
Der Wald ist ein wichtiger Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere. In der Schweiz lebt rund die Hälfte von ihnen ganz oder teilweise im Wald. Darum fördern und erhalten wir auf rund einem Viertel der Zuger Waldfläche in erster Linie die Artenvielfalt.
07_13_Oekologische_infrastruktur-01_def_hell (1)
Um die Biodiversität langfristig zu erhalten, wird in allen Kantonen ein zusammenhängendes Netz von Flächen geschaffen, welche für die Biodiversität wichtig sind: die Ökologische Infrastruktur.

Kontakt

Natur und Landschaft

Aabachstrasse 5
6301 Zug