Holz als Rohstoff
Im Zuger Wald wachsen jedes Jahr 80’000 Kubikmeter Holz nach. Das Naturprodukt Holz wird als vielseitiges Baumaterial oder für die Möbelherstellung geschätzt und dient der CO2-neutralen Wärmeerzeugung.

Holznutzung
Holz ist ein natürlicher, nachwachsender und vielseitig einsetzbarer Rohstoff. Die Holzernte dient der Waldpflege und hat verschiedene positive Effekte auf den Wald.
Holzverwendung
Im Kanton Zug wachsen jedes Jahr rund 80'000 Kubikmeter Holz neu nach. Die Waldbewirtschaftung erfolgt nachhaltig. Es wird höchstens so viel genutzt wie nachwächst. Etwa die Hälfte des geernteten Holzes wird zur Weiterverarbeitung in eine regionale Sägerei gebracht. Aus diesen Brettern und Balken werden anschliessend z.B. Möbel geschreinert oder Häuser gebaut. 47% des Holzes wird heute zur Wärmeerzeugung verwendet. Nur ein kleiner Teil wird industriell genutzt und zu Zeitungspapier oder Spanplatten verarbeitet.

Bauen mit Holz
Bauen mit Holz lohnt sich. Fragen Sie nach Schweizer Holz – Verwurzelt in Zug.
Energieholz
Wer mit einheimischem Holz heizt, belastet das Klima kaum. Während seinem Wachstum bindet der Baum im Holz CO2 aus der Luft, das beim Verbrennungsprozess wieder an die Luft abgegeben wird. Durch die Verbrennung von Holz entsteht also kein neues CO2. Es ist insgesamt ein Nullsummenspiel, also CO2-neutral. Aber durch die Verwendung von Holz zur Wärmeerzeugung, können treibhausgasintensive, fossile Energiequellen ersetzt werden. Optimalerweise wird Holz verwendet, das vorher im Sinne der Kaskadennutzung bereits als Baustoff verwendet wurde.
Weitere Informationen zum Heizen mit Holz:
Weiterführende Informationen
Wie die Nutzung von regionalem Holz konkret wirkt und welchen Beitrag Sie selbst leisten können, zeigt die Plattform waldnutzen.ch anhand anschaulicher Beispiele aus der Zentralschweiz.